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VMA

VMA Tests - etabliert in Frankreich

Frankreich hat sich mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 1995 endgültig als Handballnation etabliert. Weltklassespieler wie Volle, Cazal, Stöcklin, Richardson oder Karabatic haben alle die systematische Nachwuchsförderung des französischen Handballverbandes durchlaufen. Ein wichtiges Element in der Förderung ist eine systematische physische Ausbildung (préparation physique) der Handballer.

Als Vorreiter gilt Alain Quintallet, der seit 1989 für den französischen Handballverband tätig ist und seit 2004 den französischen A-Kader als Konditionstrainer „préparateur physique“ für die Großereignisse EM und WM betreut. Das französische Spiel ist geprägt durch die außerordentliche körperlicher Stärke und den individuellen technischen Fähigkeiten wie zum Beispiel von Karabatic, Narcisse, Gille, Dinar oder Abalo, mit der Sie die gegnerischen Teams regelmäßig überfordern. Die taktischen Auslösehandlungen der Franzosen sind im Vergleich zu anderen Nationen auf ein Optimum beschränkt!
Alain Quintallet stand 2007 im Fokus der internationalen Presse nachdem er einen Schiedsrichter nach der Niederlage Frankreichs im WM- Halbfinal gegen Deutschland angeblich tätlich im Hotel angegriffen hatte. Er wurde vom IHF daraufhin für zwei Jahre gesperrt. Nach dem erfolgreichen Rekurs wurde die Sperre zum 1.Januar 2008 aufgehoben.

Ausdauertraining – maximalen aerobe Geschwindigkeit (VMA - Vitesse maximale aerobie)

In Frankreich erfolgt das Ausdauertraining häufig durch Intervallmethoden bestehend aus dem Wechsel von Belastungsphasen hoher Intensität und aktiven oder passiven Erholungsphasen. Als Steuerungselement dient hier der VO2max bzw. der in der Praxis leicht indirekt zu bestimmende VMA-Wert (Vitesse maximale aérobie – maximale aerobe Geschwindigkeit). Die maximale aerobe Geschwindigkeit (VMA)  ist die Laufgeschwindigkeit, bei der die Sauerstoffaufnahme maximal wird. Bei Laufgeschwindigkeiten größer VMA bleibt die Sauerstoffaufnahme konstant und die zusätzlich benötigte Energiegewinnung erfolgt anaerob-laktazid. Die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) gibt an, wie viele Milliliter Sauerstoff der Körper im Zustand der Ausbelastung maximal pro Minute verwerten kann. Die Angabe erfolgt in Milliliter Sauerstoff pro Minute (ml O2/min). Das VO2max legt das Niveau der maximalen aeroben Leistung (PMA –Puissance maximale aérobic) eines Menschen fest. Diese Leistung entspricht einer Belastungsintensität, bei der der gesamte verfügbare Sauerstoff in der biochemischen Reaktion verbraucht wird.

Vereinfachte Beziehung zwischen VMA und VO2max nach Léger and Mercier (1983)

VMA (km/h) = VO2max (ml O2/kg/min) / 3,5

Beziehung VMA – anaerobe Schwelle (ANS)

Für trainierte Sportler gilt:  Die Geschwindigkeit an der ANS ist 85% geringer als die maximale aerobe Geschwindigkeit (VMA)
Für untrainierte Personen sinkt dieser Wert bis auf 50 - 70%.

Der VMA kann sehr einfach durch folgende Tests bestimmt werden:

 Test Anfangstempo  Etappen 

Steigerung 

Bestimmung VMA 
45-15 Gacon  8 km/h oder 10 km/h 1 min  0,5 km/h  Geschw. der letzten komplett absolvierten Etappen
Brue Test 8,5 km/h  30 sec  0,3 km/h  Geschw. der letzten komplett absolvierten Etappen 
Léger-Boucher abh. vom Leistungsstand  2 min  1 km/h  Geschw. der letzten Phase plus 0,5 km/h für 2/3 der letzten Etappe 
VAM-EVAL 8 km/h  1 min  0,5 km/h  Geschw. der letzten komplett absolvierten Etappen  
Léger  8 km/h 1 min 0,5 km/h abhängig von der erreichten Zwischenetappen
Semi Cooper VMA 6 min - Durchschnittsgeschwindigkeit

 

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